5 Lösungen im Vergleich
- Milchglasfolie: macht die Scheibe blickdicht und lässt das Licht herein. Kein Stoff, der feucht wird. Mehr unter Milchglasfolie.
- Dekorative Folie: matte Muster wie Streifen oder Gräser, unten blickdicht, oben Ausblick. Siehe Deko-Folie.
- Klemmrollo: wird mit Klemmträgern am Fensterflügel befestigt. Gut für nachts, nimmt aber tagsüber Licht.
- Plissee zum Klemmen: flexibel von oben und unten verschiebbar, Stoff kann im Bad mit der Zeit stockig werden.
- Scheibengardine mit Klemmstange: günstig und schnell, muss aber regelmäßig gewaschen werden.
Warum Folie im Bad besonders gut passt
Folie liegt direkt auf dem Glas. Sie nimmt keine Feuchtigkeit auf, kann nicht schimmeln und lässt sich einfach abwischen. Der Raum bleibt hell, weil matte Folie das Licht streut statt es zu schlucken. Und nichts stört beim Öffnen oder Kippen des Fensters.
Welche Höhe brauchst du?
Oft reicht es, den unteren Teil der Scheibe blickdicht zu machen. Prüfe einfach von draußen oder vom Nachbarfenster aus, ab welcher Höhe man hereinsehen kann. Bei niedrigen Fenstern im Erdgeschoss ist eine ganze Fläche oder ein Verlauf von matt nach klar sinnvoll.
Und nachts?
Wenn innen Licht brennt und draußen Dunkelheit ist, sind hinter Milchglasfolie Umrisse und Schatten erkennbar, aber keine Details. Wer nachts komplett blickdicht sein möchte, kombiniert die Folie mit einem Klemmrollo.
Montage-Tipps für feuchte Räume
- Nicht direkt nach dem Duschen anbringen, sondern wenn das Glas trocken und kühl ist.
- Scheibe gründlich entfetten, besonders in den Ecken.
- Nach der Montage einige Tage gut lüften, damit das Montagewasser trocknen kann.
- Folie hält nur auf glattem Glas. Auf geriffeltem Ornamentglas haftet sie nicht.